2024-11-08
Im vergangenen Jahr würde ein durchschnittlicher Verdiener in Budapest ein Gehalt im Wert von etwa 17 Jahren benötigen, um eine neue Wohnung zu kaufen, wobei weitere Preissteigerungen erwartet werden. Ein Grund für den Aufstieg ist, dass viele Menschen Immobilien als Investitionen kaufen und ungefähr 160.000 Wohnungen in Budapest frei sind. Experten haben potenzielle Lösungen erörtert.
Laut der jüngsten Analyse von GKI konnte im Jahr 2023 eine 60 Quadratmeter gebrauchte Wohnung in Budapest mit 140 Monaten Einkommen und eine neue mit 200 Monaten gekauft werden. Im Vergleich zu 2010 sind die Apartmentpreise für neue Wohnungen und 3,5 -fache für gebrauchte 3,6 -fache zugenommen.
László Molnár, CEO von GKI, glaubt, dass staatliche Wohnungsprogramme wie die Kredite "CSOK" und "Babaváró" die scharfe Preissteigerung getrieben haben. Er schlägt vor, dass der staatlich finanzierte Wohnungsbau eine Lösung für die Immobilienkrise sein könnte, wobei der Staat direkt Immobilien aufbaut, um die Preise niedrig zu halten.
Er erwähnte auch, dass im ganzen Land rund 572.000 Häuser leer sind und 160.000 in Budapest, von denen die meisten renovieren müssen.
Immobilienexperte Zoltán Leskó betonte die Bedeutung der ländlichen Entwicklung. Er argumentierte, dass ohne Infrastruktur selbst erschwingliche Wohnungen in ländlichen Gebieten aufgrund des Mangels an Beschäftigungsmöglichkeiten keine Menschen anziehen würden.
Nächstes Jahr werden die Preise voraussichtlich weiter steigen und durch Investitionskäufe angeheizt. László Balogh von Ingatlan.com warnte, dass sich die Herausforderungen auf dem Immobilienmarkt verschlechtern könnten. Er wies darauf hin, dass erhebliche Mittel in inflationsgebundenen staatlichen Anleihen verbunden sind, was die Nachfrage in den Immobilienmarkt umleiten könnte, was zu weiteren Preiserhöhungen führt. Balogh betonte, dass die Erhöhung des Einkommens und die Erweiterung des Wohnungsangebots dazu beitragen würden, das Problem und das langsame Preiswachstum zu lösen.
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